Reflexive Koedukation
Eine bewusst koedukativ ausgerichtete Schule steht für Offenheit im Umgang von Mädchen und Jungen, für Selbstverständnis, Mündigkeit und soziale Verantwortung. Sie sieht ihre Aufgabe darin, Schülerinnen und Schüler durch gemeinsames Lernen und Leben in der Schulgemeinschaft vorzubereiten auf die Welt, wie sie ist.
Das Clara-Schumann-Gymnasium arbeitet darauf hin, im gemeinsamen Unterricht
gesellschaftliche Rollen bewusst zu machen und beide Geschlechter zu einem
gleichberechtigten Umgang miteinander anzuleiten.
Forschungen haben ergeben, dass Jungen mehr konkurrenzorientiert und dominant sind, Mädchen mehr kooperativ und zurückgenommen. Jungen haben in der Regel weniger soziale Kompetenz, Mädchen weniger Selbstvertrauen. Rollenverhalten und Rollenerwartungen von Jungen und Mädchen sollen bewusst gemacht, reflektiert und möglichst sinnvoll aufgebrochen werden.
Mädchen sollen erfahren, dass sie selbstbewusst und technisch interessiert sein dürfen, Jungen, dass sie einfühlsam und sensibel sein können.
An unserer Schule sollen Sicherheit im Verhalten, Selbstvertrauen, Sensibilität und Emotionalität keine Gegensätze sein. Mädchen sollen sich nicht um ihre Förderung im naturwissenschaftlichen Bereich sorgen, Jungen nicht um ihr Interessenspektrum (In dre Unterstufe gibt es eine Internet - AG für Mädchen).
Wir sehen die Koedukation als prägende Weichenstellung für eine partnerschaftlich gestaltete Zukunft.












