Aus dem Feuer geholt: Clara-Schüler erinnern an die Bücherverbrennungen der NS-Zeit
‚Aktion wider den undeutschen Geist‘ nannten die Nazis ihre Bücherverbrennungen im Mai 1933, mit denen sie ‚undeutsches‘ Gedankengut aus der Erinnerung und dem Bewusstsein der Deutschen ausmerzen wollten. In einer Aktion gegen diesen deutschen Ungeist haben vor Kurzem Schüler unserer Schule bewiesen, dass dieser Versuch gescheitert ist:
. Zum Gedenken an die Bücherverbrennung vor 81 Jahren vor dem Alten Rathaus inszenierten sie Texte von betroffenen Autoren wie Heine, Kästner, Brecht und Tucholsky. Anschließend öffneten sie mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und Frau Mehmel von der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus das Denkmal und verteilten Exemplare verbrannter Bücher an Zuschauer und Passanten.