Ohne die deutsch-französischen Beziehungen läuft gar nichts:
Multimedia-Präsentation am Clara-Schumann-Gymnasium zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg
Vor 100 Jahren begann das Massensterben: Der Erste Weltkrieg zerstörte Millionen Menschenleben, vernichtete ganze Landstriche und ließ Staaten und Regierungen zusammenbrechen.
Jahrzehntelang wurde das Geschehen dieses Weltkrieges in Deutschland vom 2. Weltkrieg und seinen verheerenden Folgen überdeckt. Das ist mit dem Gedenken in diesem Jahr endlich anders geworden.
Das Clara-Schumann-Gymnasium ermöglichte seinen Schülern und interessierten Bonnern, etwas auf noch nicht so bekannte Weise über die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zu erfahren.
Der Politologe und Journalist, Ingo Espenschied, hat das „dokuLive“-Format entwickelt. In ganz Deutschland, aber auch in Frankreich präsentiert er einen innovativen Medienmix aus Fotos, Videos, Interviews und Grafiken und lässt Geschichte auf diese Weise lebendig werden. Das Informationszentrum der Europäischen Kommission im Rheinland – europedirect Köln – ermöglichte diese Veranstaltung.
Dass die 100 Jahre alte Geschichte durchaus viel mit dem Heute zu tun hat, zeigen die aktuellen Bezüge des Referenten: Ohne die deutsch-französische Freundschaft läuft gar nichts in Europa. Dass sich der französische und der deutsche Präsident über den ehemaligen Schlachtfeldern umarmen, grenzt an ein Wunder. Europa ist viel mehr als Rettungsschirme und Richtlinien. Europa bedeutet Frieden und Freiheit.