Keiner wird vergessen
Die Klasse 7a des Clara-Schumann-Gymnasiums empfängt im Politik-Unterricht von Herrn Leyhe drei Vertreter von amnesty international zum Tag der Menschenrechte.
Was sind die Menschenrechte? Sind sie für jeden da? Wie werden Menschenrechte verletzt und von wem? Wo und was tut amnesty international dagegen?
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Viele Fragen der Schüler an die drei amnesty-Vertreter um Regula Krapf von der Bonner-Hochschulgruppe von amnesty.
Allen Schülern wurde deutlich, dass Menschenrechte nichts Theoretisches für den Aktenschrank oder nur schöne Absichtserklärungen sind.
Die Schüler stellten pantomimisch einen „Fall“ dar und erläuterten ihren Mitschülern danach, worum es konkret geht. Da ist beispielsweise der Fall des jungen Moses, der in Nigeria Handys gestohlen hat, nunmehr im Gefängnis eingesperrt ist und über den das Todesurteil verhängt wurde. Die Schüler nehmen an einer Briefaktion teil, in der tausendfach um die Freilassung von Moses gebeten wird. Aber es geht um Menschenrechtsverletzungen weltweit. Die Schüler schreiben auch Briefe an die Regime in China oder Saudi-Arabien. Keiner wird vergessen. Nirgendwo. Dafür sorgt amnesty international. Dafür sorgen auch die Schüler der 7a des Clara-Schumann-Gymnasiums.
Jochen Leyhe, Lehrer für Politik-Wirtschaft in der Klasse 7a