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Italienaustausch 2015

„Andiamo, andiamo!“

Quietschende Züge, rollende Koffer und nervöses Gequatsche.

Gespannt schauten wir in die erwartungsvollen Gesichter unserer Austauschschüler und ihrer Familien. Nun galt es die erste Aufgabe zu bewältigen und seinen Austauschschüler zu erkennen. Nach dem Überwinden dieser Hürde wurden wir überschwänglich mit Küsschen rechts und links begrüßt.

Während der sonnigen Fahrt zu unseren Gastfamilien prasselten die ersten Eindrücke von Florenz auf uns ein. Auch die Italiener haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ihr extravaganter Modestil, ihr gewöhnungsbedürftiger Umgang mit den Verkehrsregeln und ihre offene und freundliche Art haben uns besonders beeindruckt.

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Unter ständiger Huperei übten wir uns in geschickten Ausweichmanövern vor den etlichen Fahrzeugen, die es scheinbar sehr eilig hatten und genossen täglich das köstliche italienische „gelato“. Über den restlichen Speiseplan konnte man sich ebenfalls nicht beklagen.

Das tägliche dreigängige Menü wurde jedes Mal schon freudig erwartet. Ob Pizza, Pasta oder Lasagne, die Italiener machten ihrem guten Ruf alle Ehre.

Generell nahmen wir die Italiener als sehr positiv und fröhlich wahr. Ob singend im Bus, am Bahnhof oder in der Schule, sie steckten uns immer mit ihrer Lebensfreude an. Unsere gemeinsamen Ausflüge führten uns durch das wunderschöne Florenz und offenbarten uns die schönsten Plätze der Stadt, auf denen eine Eisdiele nie fehlte. Geprägt ist Florenz von den prachtvollen Bauten der Medici oder anderer Adelsfamilien und den Museen, die viele bekannte Gemälde und Statuen beherbergen.

Abgesehen von den geplanten Ausflügen mit unseren Lehrern, hatten wir auch bei den planlosen und überraschenden Unternehmungen mit unseren Austauschschülern viel Spaß. Die Italiener ließen es bei allem ruhig angehen und zu spontanen Aktionen sagten sie nie nein, dabei nahmen sie immer Rücksicht auf unsere Wünsche und gaben sich die größte Mühe uns eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Dies erfolgreich.

Es war eine sehr beeindruckende Reise mit vielen neuen Einblicken in Sprache und Kultur und wir haben den Aufenthalt dort sehr genossen. Und wem unsere detaillierten Beschreibungen unserer Reise nach Florenz nicht reichen, der sollte sich schleunigst ein Flugticket kaufen und seine Koffer packen. Mehr können wir nicht erzählen, denn was in Italien passiert bleibt auch in Italien.

Ciao ragazzi!

Von Paula Veenema und Rebecca Silbernik