Nach 12 faszinierenden Tagen im Reich der Mitte ist der China-Projektkurs der Q1 am Montagmorgen wieder in Deutschland angekommen. Vom 4. bis zum 16. Mai fuhren 12 Schüler in Begleitung von Frau Baum und Herrn Degenhardt im Rahmen des von Frau Baum geleiteten Projektkurses nach China.
Zum Einstieg verbrachten wir 4 ½ Tage in Hangzhou. In unseren Gastfamilien und im Partnerinternat machten wir die ersten Erfahrungen mit chinesischer (Ess-)Kultur, bekamen Einblicke in das alltägliche Leben unserer Austauschpartner und konnten ein bei allen wirklich beeindruckendes Wochenende verbringen. Nach dem ersten Kulturschock hatten wir uns alle aber sehr schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Natürlich wurde auch am Projekt gearbeitet, wir besuchten die Produktionshallen einer chinesischen Elektroautofirma und lernten viel über die Produktion dieser Fahrzeuge. Außerdem wurden am Sonntagabend gegenseitig unsere in Deutschland und in China erarbeiteten Präsentationen ausführlich vorgestellt und diskutiert.
Unsere weitere Reiseroute verlief durch Shanghai, Xi‘an und Peking, doch vorher besuchten wir in Hangzhou den berühmten Westsee und machten einen Ausflug zu einer Teeplantage. Nachdem wir mit dem Zug nach Shanghai gefahren waren, besuchten wir am nächsten Morgen den Garten Yu, feilschten auf einem Shanghaier Markt und schlenderten entlang der wunderschönen Uferpromenade mit alten Kolonialbauten, während sich direkt gegenüber am anderen Flussufer die moderne Skyline Shanghais in den Himmel erstreckte.
Weitere Ziele in Shanghai waren am nächsten Tag eben jenes moderne Viertel, Pudong genannt, sowie die Altstadt.
Nach dem einmaligen Erlebnis einer 14-stündigen Nachtzugfahrt in China konnten wir in Xi’an den auch für unser Projekt interessanten Fahrradverleih auf der Stadtmauer ausprobieren und von dort oben einen besonderen Eindruck von dieser alten Stadt bekommen. Dort besuchten wir auch die Terrakotta-Armee und eine berühmte buddhistische Pagode.
Mit einem modernen Schnellzug ging es dann nach Beijing, wo wir die Möglichkeit hatten, die große Chinesische Mauer bei einem Ausflug zu besuchen, die Verbotene Stadt zu besichtigen und auf dem Tiananmen-Platz die etwas bedrückende Erfahrung zu machen, den in China immer noch herrschenden Kommunismus im Mao-Mausoleum zu erleben. Doch auch in Peking gab es eine quirlige Altstadt, die zusammen mit der obligatorischen Peking-Ente einen schönen Abschluss für diese Reise ergab.
Wir hatten eine tolle Zeit, die uns alle nicht nur persönlich, sondern auch in der Arbeit an unserem Projektthema „Mobilität“ weitergebracht hat.
[Für den Projektkurs: Carla Bube]