Was haben wir uns nur dabei gedacht, an einem Freitag den 13., nach Kronenburg zu fahren!? War ja keine Frage, dass das nicht so einfach wird…
Aufgrund des starken Schneefalls in der Eifel war es nicht klar, ob und wie wir nach Kronenburg gelangen sollten. Nach langem Hin und Her fuhren wir letztendlich mit 50% weniger Akku und 50% mehr Schulzeit los.
Mit typischer ‚Deutsche Bahn-Verspätung‘ um die 5 Stunden setzen wir gegen 18 Uhr den ersten Schritt in den neu gefallenen Schnee. Das Wochenende hatte begonnen.
Doch kurz danach ein Rückschlag: ein Handy ging im Schnee verloren. Dank der heutigen Ortungstechnologie können wir euch voller Stolz sagen, dass ein Handy zwei Stunden unter 20 cm hohen Schnee übersteht, auch wenn mehrere Schüler darüber laufen.
Nach der ersten Arbeitsphase, in der wir uns in Gruppen aufteilten und unser Vorgehen besprachen, konnte uns nichts mehr halten und wir stürmten frei raus. Erst als auch die letzten Füße eingefroren waren, trennten wir uns von den Schlitten und beim Aufwärmen auf dem Zimmergang wurde jedes Geheimnis unserer Schule aufgedeckt. Mehr können wir davon leider nicht erzählen, denn „was in Kronenburg passiert, das bleibt in Kronenburg“.
“Gut ausgeschlafen” ging die Arbeit am Samstag direkt weiter. In diversen Kleingruppen wurde geplant, getüftelt und neue Ideen ausgedacht und danach im Plenum darüber diskutiert. Ihr könnt euch auf weitere Events wie das Sommerfest, eine Unterstufen-Party und die Valentinstag-Aktion freuen. Wir können es kaum erwarten jetzt bald etwas umzusetzen…
Auch wenn die Arbeit sehr erfolgreich verlief, verbuchten wir unseren größten Erfolg wohl auf der Schneepiste, wo wir zu zwölft auf vier aneinandergebundenen Schlitten mit gefühlten 180 km/h den Hügel hinuntersausten. Dabei ‚pimpten‘ wir unsere Schlitten mit unzähligen Knicklichtern auf. Sie waren mit Abstand die schönsten im ganzen Land.
Am nächsten Morgen machten wir uns dann genauso glücklich wie müde auf den Weg nach Hause. Und jetzt sitzen wir hier, im Zug auf dem Rückweg, schreiben diesen Text und freuen uns schon auf das nächste Mal!
An dieser Stelle wollen wir uns auch noch bei Frau Trapp und Herrn Schmidt bedanken, die uns das ganze Wochenende über bei unseren „waghalsigen“ Aktionen unterstützt haben.