Gut. Es war zwar (noch) nicht das UN-Gebäude in New York, sondern die Aula des Clara-Schumann-Gymnasiums. Aber immerhin...die 9a simulierte mit Herrn Hienzsch und Herrn Leyhe sehr lebensnah eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Ein "imaginärer" Fall, der allerdings sehr nah angelehnt war an reale Geschehnisse. Die Schüler übernahmen unterschiedliche Rollen, z.B. die der "Veto-Mächte". Erscheint es manchem so, dass dieses Gremium unglaublich schwerfällig, träge und kaum zu Entscheidungen fähig ist, konnten die Schüler die Wirklichkeit "nachfühlen". Sie machten die Erfahrung, dass Kompromissvorschläge einfach abgebügelt werden und dass die "Sache" längst nicht immer im Vordergrund steht. Das Ganze noch in einer teilweise sehr turbulenten Runde, in der es schwer fiel, das Gegenüber ausreden zu lassen. Dank der ausgezeichneten Sitzungsleitung eines Schülers gelang das aber sehr gut. Und bei welcher Gelegenheit wollen Schüler 20 Minuten länger als geplant verhandeln, nachdem der Lehrer schon längst zum Ende kommen wollte?