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China goes Clara - Chinesische Schüler zu Gast am Clara
Im Rahmen des China-Projektkurses der Q1 von Frau Baum waren zwei Wochen nach der China-Reise des Kurses die chinesischen Schüler am Clara, um einerseits Deutschland und das Rheinland kennenzulernen, aber auch um ihre Ergebnisse der Projektarbeit, zum Thema „Bodenverbrauch“ unter verschiedenen Gesichtspunkten, zu präsentieren. Nachdem wir uns bereits auf deutscher Seite eingehend mit den Themengebieten beschäftigt hatten, wurde uns nun die chinesische Perspektive in Bezug auf die Ressource „Boden“ dargelegt und anhand umfangreicher Präsentationen Problemfelder und Lösungsansätze in China erklärt. So lassen sich nun die Ergebnisse beider Gruppen vernetzen und in einem Gesamtkontext zusammenführen.
Zudem waren auch Vertreter des WDR und des General-Anzeigers zu Gast, die uns bei unserer Projektarbeit filmten und uns zu unserem China-Projekt befragten.
Nach einem arbeitsreichen Vormittag fuhren wir schließlich zum Flugfeld in Hangelar, von wo aus wir mit einem Segelflugzeug einen Überblick über die städtische Ausdehnung von Bonn bekamen und bei bester Sicht bis weit hinter Köln schauen konnten. In diesem Zusammenhang bot sich den chinesischen Schülern ein ganz besonderer Blick auf Bonn und die Region. Auch bei diesem Programmpunkt wurde die Projektarbeit fortgesetzt, da Bodenversiegelung einhergehend mit Städtebau einen wesentlichen Teil unserer Arbeit darstellt. Verbunden mit der Erfahrung des Segelfliegens war ein erlebnisreicher Tag für die ganze Gruppe geschaffen worden. Die chinesische und deutschen Projektmitglieder waren mit dem Tag sehr zufrieden.
Philipp Böll
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Clara kann Englisch!
Eine kleine, aber erfolgreiche Gruppe stellte sich auch in diesem Schuljahr wieder der Cambridge Prüfung. Die Prüfung zum FCE (First Certificate of English) auf dem Niveau B2/C1 wurde von vier Schülerinnen und Schülern absolviert. Hierbei erreichten Vardan Nazaretyan und Alexander Kukushkin hervorragende Ergebnisse auf dem Niveau C1. An der Prüfung zum CAE (Certificate of Advanced English) auf dem Niveau C1/C2 nahmen zwei Schülerinnen teil.
Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern ganz herzlich und danken Frau Frede-Schäfer für ihr großes Engagement während der Vorbereitung auf die Prüfungen!
FCE: Mayumi Matzukawa, Salma Nabli, Vardan Nazaretyan und Alexander Kukushkin
CAE: Theresa Sandmann und Stella Folgner
.Clara liest
Neue Bücher in der Schülerbücherei - Kommt vorbei!
Dank der Spende des Fördervereins konnten wieder neue Bücher für die Schülerbücherei gekauft werden. Herzlichen Dank an den Förderverein!
Freiheit
Anlässlich des Anschlags auf die Redaktion der Zeitschrift „Charlie Hebdo“ machten wir,
die Klasse 8a von Frau Weber, uns das Thema „Freiheit“ zum Klassenprojekt.
Wir dachten viel nach, was Freiheit für uns bedeutet, welche Freiheiten die wichtigsten sind.
In sämtlichen Fächern besprachen wir, entsprechend zu dem Fach passend, Dinge des Themas
Freiheit. Beispielsweise nahmen wir in Englisch die wichtigsten amerikanischen Freiheitskämpfer
durch, in Deutsch sprachen wir über Pressefreiheit und im Philosophieunterricht unterhielten wir uns
darüber, wie weit unsere Freiheiten gehen.
Aus den Zeitungen, die wir einen Monat lang jeden Tag vom General Anzeiger geschenkt bekommen
haben, schnitten wir alle Artikel, die etwas mit Freiheit zu tun hatten, aus und fertigten eine Art
„Freiheits-Collage“ an.
Jeder sollte sich zu diesem Thema eine Meinung bilden, deswegen möchte ich Sie dazu auffordern,
über Freiheit nachzudenken und, wenn sie die Zeit haben, sich ein wenig zu informieren. Tom B.
.Clara goes China
Clara goes China – Projektkurs der Q1 von Frau Baum auf zweiwöchiger Reise in China
Nun war es endlich soweit – nach mehr als einem halben Jahr Vorfreude, umfassender Vorbereitung und mit vielen Erwartungen im Gepäck ging es endlich los.
Erste Station unserer Chinareise war Hangzhou, im Osten des Reichs der Mitte unweit Shanghai, wo wir die erste Woche verbringen würden. Dort besuchten wir auch die ENTEL-Foreign Language School, in der wir die ersten Tage verbrachten und erstmal einen riesigen Kulturschock zu spüren bekamen. Am Wochenende verließen wir die Schule, um die freie Zeit bei chinesischen Gastfamilien zu verbringen. Rückblickend war der Aufenthalt in den Familien eine einmalige Erfahrung, die uns, nach den von Jetlag, sowie Kulturschock gezeichneten ersten Tagen, Erholung und viele spannende Begegnungen verschaffte. Nach den tiefen Einblicken in das chinesische Leben und die chinesische (Ess-)Kultur trafen wir uns Sonntagsabends wieder und hatten viel zu berichten.
In der darauffolgenden Woche verabschiedeten wir uns von Hangzhou und fuhren mit einem Hochgeschwindigkeitszug nach Shanghai, wo wir uns auf westliches Essen, eine bequemere Matratze, sowie auf Eindrücke von dieser einzigartigen Metropole freuten. Ein straffes Tagesprogramm führte uns zu den Highlights der 26-Millionen-Einwohner-Stadt, wie der Neustadt Pudong oder der kolonialen Uferpromenade Bund. Nächster Stopp unserer Reise war Xi’an, eine 8-Millionen-Stadt im Landesinneren mit einer sehr langen Geschichte, die wir nach einer 14-stündigen Nachtzugfahrt erreichten. Die eindrucksvolle Terrakotta-Armee stand hier auf dem Plan, bevor wir nach dem kurzen Zwischenstopp in Xi’an unsere Reise zu unserem letzten Ziel fortsetzten – Beijing. In der chinesischen Hauptstadt begeisterten uns die Verbotene Stadt und ein Tagestrip zur nahegelegenen Großen Mauer ins Umland.
Auf dieser vielseitigen Reise konnte auch unsere Projektarbeit auf besondere Art und Weise einen großen Schritt weitergebracht werden, während jeder aus dem Kurs zudem viele persönliche Erfahrungen und Eindrücke von dem Land im fernen Osten sammeln konnte.
Philipp Böll
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