Es war soweit. Der langerwartete Rückbesuch unserer Austauschschüler in Florenz war gekommen. Während des Aufenthaltes in Italien sollten die Kurse vom CSG Florenz als eine wunderschöne Stadt mit einem großen historischen Kulturangebot kennenlernen, welches einigen Aussagen zufolge beinahe übermäßig genossen wurde. Das Programm bestand unter anderem aus einigen Museumsbesuchen, z.B. der Uffizien oder der Galleria dell’Accademia. Hier wurden marmorne Körper, Büsten nebst Köpfen betrachtet, die alle im Stil der alten Griechen gefertigt waren. In der Galleria dell’Accademia war nicht nur der David zu bestaunen, sondern auch eine sehr interessante Austellung antiker Musikinstrumente, darunter echte Stradivari Geigen und Celli. An diesen ersten Tagen waren die Florentiner leider in der Schule, leider, weil man sich ziemlich gut verstand. Hierzu wurde ein wildes Gemisch aus vielen Sprachen genutzt, doch zu bemerken ist, dass trotzdessen viel Italienisch zu hören war.
Nach zwei sehr intensiven Tagen mit viel Programm gab es für das Wochenende individuelle Pläne. Einige Personen hätte man in Rom antreffen können; eine größere Gruppe von Personen begab sich allerdings am Samstag nach Panzano in Chianti, wo einen traditionelles Mittelalterfest besucht wurde. Der Aufenthalt in Panzano währte zehn Stunden und endete in einem spektakulären Feuerwerk mit anschließender Disko im Italo-Style. Nach einem abwechslungsreichen Wochenende unternahmen die mittlerweile zusammengewachsenen Austauschschüler gemeinsam einen Ausflug nach Siena, einer weiteren bildschönen Stadt mit einem beeindruckenden Dom. Auf dem berühmten Platz der Pferderennen, der zum Pause machen einlud, konnte man den Flair der Stadt sehr gut genießen. Am Dienstag widmeten sich die Kurse etwas modernerer Kunst im Palazzo Pitti, was eine kleine Erfrischung war. Die Giardini di Boboli waren ein lang ersehntes Highlight und wurden im Anschluss an den Palazzo Pitti besucht. All diese Aktivitäten fanden bei bestem Wetter statt, wie man es sich immer vorstellt, wenn man an Italien denkt. Abends traf man sich zum Abschluss in einer Pizzeria, um diese schöne Woche noch schöner ausklingen zu lassen. Der nächste Morgen brachte schließlich den Abschied, der herzlich und vielen doch relativ unlieb war, mit sich. Hatte man sich doch eine Woche lang täglich gesehen und gut kennengelernt.
Für die deutschen Austauschschüler war dies allerdings noch nicht das Ende, da noch ein kurzer Reisestopp in Pisa geplant war. Dort weckte der Besuch der Taufkapelle und des dortigen Doms neue Begeisterung in den Schülern, die eindeutig noch nicht genug Architektur und Kirchen gesehen hatten. Eine große Masse von Touristen schien auf zahlreichen Fotos den schiefen Turm in fraglichen Winkeln zu stützen.
Vor dem Rückflug wurde noch das obligatorische Eis verzehrt und einige Schüler, die in der Zwischenzeit zum Meer gefahren waren, wurden von den Lehrkräften ganz besonders gelobt.
Der Rückflug verlief sauber ohne Abstürze oder sonstige unerwünschte Ärgernisse.
An dieser Stelle sei nochmal ein Dank an die Lehrerinnen ausgesprochen, für die es sicherlich eine schöne, wenn auch nicht ganz entspannte Woche gewesen war.




