Die Reise nach Madrid fing am Sonntag, den 17.05.2026 am Bonner Hauptbahnhof um
12 Uhr an. Zuerst fuhren die 8 Schülerinnen und Schüler und die zwei Lehrkräfte Frau
Kecker und Herr May zum Düsseldorfer Flughafen mit dem Regionalzug. Nach einer
anstrengenden Zugfahrt in einem vollen Zug und einem Aufenthalt von 3 Stunden am
Flughafen, ging es endlich in die Luft. In Madrid angekommen um 19 Uhr, musste die
Reisegruppe noch einen Flughafenbus in die Innenstadt Madrids nehmen. Dort trennte
sich dann die Gruppe von zwei Schülerinnen, die von ihren Gastschülern abgeholt
wurden. Die restliche Gruppe machte sich somit auf den Weg ins Hostel Mola. Nach
einem kurzen Aufenthalt im Hostel, ließen die sechs Schülerinnen und Schüler mit den
zwei Lehrkräften den Abend in einem Tapas Restaurant ausklingen.
Am Montag traf sich die Hostelgruppe, nach einem schnellen Frühstück im Hostel, mit
den zwei Schülerinnen aus den Gastfamilien in der spanischen Partnerschule wieder.
Dort angekommen, bekam die Reisegruppe eine kleine Schulbesichtigung und durfte
sogar mit in den Musik- und Deutschunterricht. Dabei stellten sie fest, wie
unterschiedlich der Unterricht und das Schulgelände im Vergleich zu Deutschland sind.
Beispielhaft dafür ist, dass mündliche Beteiligung in Spanien nur zu einem sehr geringen
Anteil notenmäßig berücksichtigt wird. Danach spazierte die Gruppe durch den
Rosaleda de El Retiro und aß anschließend in der Schulmensa. Als Nächstes
besichtigten sie den atemberaubenden Palacio Real, wo sie eine Führung bekamen.
Nach vielen Eindrücken und schmerzenden Füßen, trennte sich die Reisegruppe
voneinander und jeder zog in Kleingruppen weiter.
Am Dienstag morgen durfte die Reisegruppe einen Einblick in den Chorunterricht
erlangen, bis sie selber für ihr Konzert proben mussten. Anschließend spazierten sie
durch die Innenstadt am Plaza Mayor, Puerta del Sol, Plaza Santa Ana und dem größten
Markt Madrids vorbei. Auf dem Plaza de España besuchten die Schülerinnen und
Schüler sowie Lehrkräfte eine Aussichtsplattform in 100 Metern Höhe. Viele von ihnen
betraten tatsächlich den schwebenden Glasbalkon mit 360 Grad Panoramasicht. Da
dies für einige dennoch ein aufregendes und beängstigendes Erlebnis war, entschied
sich die Gruppe dazu, erstmal zum Entspannen gemeinsam Essen zu gehen. Frau
Kecker empfahl den Schülerinnen und Schülern das Menú del dia zu nehmen, da dies
ein traditionelles und preiswertes Mittagsmenü in Spanien ist. Nach dem Essen und
einer kurzen Entspannungsphase traf sich die Reisegruppe wieder, um den Tag
gemeinsam in einer Flamencobar ausklingen zu lassen.
Am Mittwoch war es so weit und das monatelange Proben zahlte sich endlich aus. Die
Deutschen Schülerinnen und Schüler gaben ihr Konzert vor der spanischen Schule mit
der Begleitung von Frau Kecker am Klavier. Herr May sprang schnell für einen Schüler
ein, der leider aus krankheitsbedingten Gründen nicht an dem Tag mit dabei sein konnte.
Nach viel Applaus ging es für die Gruppe weiter zum Museo del Prado, wo sie eine
hervorragende Führung von Felix Scheffler bekamen. Für die Mittagszeit stand Freizeit an
und die Gruppe teilte sich in Kleingruppen auf. Gegen 19:30 Uhr machte sich die
Reisegruppe wieder auf den Weg ins Kulturzentrum Matadero, um ein Konzert der
Fondación Goethe zu besuchen. Es trat eine Künstlerin namens Gerda Iguchi auf und
verzauberte die Schüler:innen und Lehrer mit ihrem besonderen Musikstil so sehr, dass
sie Backstage privat mit ihr reden durften. Um den Abend entspannt zu beenden, aß die
Gruppe gemeinsam in einem Restaurant.
Donnerstags waren wieder alle Schüler und Schülerinnen in der spanischen Schule für
den Deutschunterricht anwesend. Dort bereiteten sie eine Debatte mit den spanischen
Schüler:innen vor, die sich mit der Fragestellung befasste, ob die Nutzung von
Mobiltelefonen intelligenter machen. Anschließend ging es für die gesamte Reisegruppe
in das Museo Reina Sofía. Dort durften sie sich alleine umschauen, mit Hilfe von
Audioguides. Für die Mittagszeit teilte sich die Gruppe wieder in Kleingruppen auf und
die zwei Schülerinnen aus den Gastfamilien gingen zurück in ihre Familien. Der Rest der
Gruppe fuhr gegen Abend zum Parque Casa de Campo um einen kleinen Rundgang um
den See zu machen. Im Anschluss aßen sie zusammen in einem netten Restaurant mit
Blick auf den See. Dort probierten mehrere mutige Schüler und Schülerinnen typisch
spanisches Essen wie Tintenfisch, Calamares usw. Am Ende des Abends fuhren ein paar
mit der U-Bahn zurück zum Hostel, während andere durch die bezaubernde Hauptstadt
Spaniens zurück spazierten.
Am Freitag, dem Abreisetag, trafen sich alle Schülerinnen und Schüler und die zwei
Lehrkräfte wie gewohnt morgens in der Schule. Nur dieses Mal mit Koffern, die sie
vormittags in der Schule abstellten. Als Abschiedsgeschenk des Deutschlehrers bekam
die Reisegruppe noch eine exklusive Führung über eines der Schuldächer. Daraufhin gab
es gesponsert von der Schule Churros mit Schokosauce in der Schulmensa. Danach
wurden die am Vortag vorbereiteten Debatten über Mobiltelefone mit den spanischen
Schülern gehalten. Diese wurden von den spanischen Schülern für ihren Unterricht
aufgenommen. Um Madrid noch ein letztes Mal auszukosten, spazierte die Reisegruppe
knappe zwei Stunden durch die Innenstadt. Dort setzen sie sich ein letztes Mal
zusammen in ein Restaurant, bei schönstem Sonnenschein. Nach all den schönen
Erlebnissen musste nun leider die Rückreise angetreten werden. Dafür holte sich die
Reisegruppe um 15:30 Uhr ihre Koffer in der Schule ab und fuhr wieder mit dem
Flughafenbus zum Flughafen Madrid. Nach einem dreistündigen Aufenthalt am
Flughafen, hieß es um 19 Uhr Abschied von Madrid nehmen. Angekommen am
Düsseldorfer Flughafen um 22 Uhr, trennte sich die Reisegruppe von einer Schülerin und
Frau Kecker. Der Rest der Reisegruppe fuhr mit mehreren Regionalzügen nach Bonn,
wobei sie ihren Anschluss knapp verpassten. Somit endete die aufregende Reise in die
spanische Hauptstadt um 0 Uhr am Bonner Hauptbahnhof.
Dort wo alles einmal anfing.

